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ZusammenfassungDie hier vorgestellte Form der fallrekonstruktiven Forschungswerkstatt steht in einer kasuistischen Tradition, die sowohl in der Sozialen Arbeit als auch in der Pädagogik seit vielen Jahrzehnten besteht. Als spezifischer Veranstaltungstyp stellt diese ein akademisches Bildungsangebot bereit, das die Gewinnung von Professionalität durch die Verbindung von Theorie, Empirie und Praxis ermöglichen soll. Eine Tradierung der Kunstlehre zur Vermittlung und Einübung in das Fallverstehen ist darin aufgehoben. Mit der hier vorgestellten empirischen und methodologischen Grundierung erfährt diese Kunstlehre eine Aktualisierung und bricht mit denjenigen Traditionslinien (vgl. Beck/Helsper/Heuer/Bernhard 2000), die auf einer unzureichenden empirischen Basis beruhen oder einseitig einer theorielosen Praxis das Wort reden.
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