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Der Bayesianismus ist eine häufig vertretene Position in Wissenschaftstheorie, Entscheidungstheorie und Statistik. Nach bayesianischer Auffassung besteht rationales Lernen in der Zuweisung von willkürlichen subjektiven Wahrscheinlichkeiten an alternative Hypothesen und der Anpassung dieser Wahrscheinlichkeiten (gemäß dem Satz von Bayes) an die Erfahrung. Aus Hypothesen- ergeben sich Prognosewahrscheinlichkeiten, die als Entscheidungsgrundlage dienen. Ein Blick auf die Chaotische Uhr bringt jedoch die Schwächen des Bayesianismus zutage. Weder schützt er in irgendeinem Sinne vor Entscheidungsfehlern, noch kann er als eine induktive Logik gelten, die Denkfehler zu vermeiden hilft. Er leistet überhaupt keinen Beitrag zur Entscheidungsfindung, sondern verlangt zusätzlich zu einer völlig beliebigen Entscheidung eine Präferenzordnung über Alternativen, die durch diese Entscheidung definitiv irrelevant werden.
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