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Brahms’ Kammermusik mit Bläsern umfasst außer dem Horntrio op. 40 aus der frühen Wiener Zeit das Klarinettentrio op. 114, das Klarinettenquintett op. 115 und die beiden Klarinettensonaten op. 120 Nr. 1 und 2 — vier Werke, die zusammen mit den späten Klavierstücken op. 116 bis 119 die Quintessenz des ›Spätwerks‹ bilden. Die Kompositionen mit Klarinette sind jedoch nicht nur zeitlich, sondern auch durch den besonderen Anlass ihrer Entstehung — Brahms’ Bekanntschaft mit dem Meininger Klarinettisten Richard Mühlfeld, für den sie geschrieben wurden — miteinander verbunden. Während das Klarinettenquintett nach dem Vorbild Mozarts die obligate Klarinettenstimme mit der Streichquartettbesetzung kombiniert, handelt es sich bei den übrigen Werken um Sonderfälle der im Œuvre von Brahms reich vertretenen Gattung der Klavierkammermusik, wobei im Fall der beiden Trios dem Blasinstrument jeweils ein solistisches Streichinstrument an die Seite tritt.
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