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Mit mehr oder weniger langen Verzögerungen hat die Disziplin der Sozialen Arbeit in den letzten Jahrzehnten sozialwissenschaftliche Theoriemoden rezipiert und versucht, diese zur sozialarbeitswissenschaftlichen Reflexion zu nutzen. Während es in den 1970er Jahren vor allem kritisch-rationalistische, marxistische oder kritisch-emanzipatorische Ansätze waren, die der Reflexion der Sozialarbeit dienten, so wurde in den 1980er Jahren unter wissenschaftskritischen Vorzeichen der, Lebensweltorientierung‘ (Thiersch) versucht, die Habermassche Theorie des kommunikativen Handelns sozialarbeiterisch zu rezipieren; seit Beginn der 1990er Jahre sind es verstärkt systemtheoretische Ansätze unterschiedlicher Provenienz, von denen man sich brauchbare Reflexionen der Sozialarbeit verspricht (vgl. Hollstein-Brink- mann 1993; Pfeifer-Schaupp 1995; Staub-Bernasconi 1995). In der letzten Zeit haben besonders Publikationen gesellschaftstheoretischer Ausrichtung dafür gesorgt, den systemtheoretischen Diskurs innerhalb der disziplinären Sozialarbeit erneut anzuregen (vgl. Baecker 1994; Fuchs/Schneider 1995; Bommes/Scherr 1996; Kleve 1997c; Luthe 1997; Merten 1997).
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