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Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Rolle kollektiver Identitäten für die Entwicklung lokaler Designnetzwerke und der daraus resultierende Einfluss auf die Adaptionsfähigkeit von Industrial Cultural Districts, die auf ästhetisierte Produkte wie Möbel oder Schmuck spezialisiert sind. Diese häufig sehr traditionsreichen Typen industrieller Cluster bilden wichtige regionale Knotenpunkte in den weltweiten Netzwerken der Kreativindustrien, sind jedoch in den letzten Jahren von einem starken Wandel der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betroffen: Globale Konkurrenz und veränderte Konsumgewohnheiten verlangen von den lokalen Produzenten vermehrte Anstrengungen im Bereich der Produktdifferenzierung, u.a. durch eine stärkere Betonung ästhetischer Inhalte im Rahmen einer verstärkten Designorientierung. Da die Rolle von DesignerInnen in den traditionellen industriellen Clustern kleiner und mittlerer Unternehmen ein wenig erforschtes Feld ist, bleibt jedoch unklar, ob und wie DesignerInnen und Designprozesse stärker als bisher in die etablierten Wertschöpfungsketten von Unternehmen und unterstützenden Organisationen integriert werden können und welche Folgen dabei auftretende Probleme für die Entwicklungsfähigkeit der betroffenen Cluster letztendlich haben. ...
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