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128 Namenverzeichnis 133 Verzeichnis wichtiger Begriffe 134 Einleitung Kein Werk Kants fand so verscliiedeiiartige Beurteiluno; selbst bei Denkern, die seiner Lehre nahe stehen, als die Kritik der Urteilskraft.Welche Mannigfaltigkeit von Bewertnngen: von ihrer entschiedenen Mißbilligung als eines verunglückten "spätem Auswuchses" durch Heebaet^) und von Schopenhauees^) Spötteleien über Kants "symmetrisch-architektonische Belustigungen" und "seltsames Talent .... einen Gedanken hin und her zu wenden und auf mannigfaltig-e Weise auszusprechen, bis daraus ein Buch geworden" bis auf das hohe Lob Windelbands^), der sie das "größte seiner Werke" nennt.Welch überraschende Vielheit von Auslegungen: Es mehren sich noch gegenüber den beiden Vernunftkritiken die Schwierigkeiten, die Anlaß gaben zu den verschiedenen Auffassungen des Verhältnisses von sinnlich und kategorial erfaßtem Gegebenem zu einer Wirklichkeit von "Dingen an sich", weil jetzt nach der Möglichkeit der Vereinigung von Natur-und Freiheitsbegriffen gefragt wird; nebeneinander stehen verschiedene Arten von "Zweckmäßigkeit", über deren gegenseitige Beziehungen abw^eichende Ansichten bestehen : unsicher wird, ob der Gebrauch der Kausalitätskategorie und damit des Katurbegriffs noch mit den Aufstellungen der Kritik der reinen Vernunft übereinstimmt, und im Zusammenhang damit erfährt die "Antinomie der teleologischen Urteilskraft" eine so scharfe Zuspitzung und eine so eigenartige Auflösung, daß Mechanisten und Vitalisten späterer Zeit sich beide mit Recht glaubten auf Kant berufen zu dürfen -ganz zu schweigen von der Zweifelhaftigkeit
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