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ZusammenfassungDie Bundestagswahl 1976 stellte eine Zäsur in der Wahrnehmung der Massenmedien durch die politischen Parteien dar. Man mag sich noch an den Wahlausgang erinnern: Die CDU/CSU unter Helmut Kohl verfehlte mit 48,6 Prozent der gültigen Zweitstimmen nur um einige Hunderttausend Stimmen die absolute Mehrheit der Mandate, obgleich sie gegen die sozialliberale Regierung mit einem schon damals hoch angesehenen Bundeskanzler Helmut Schmidt antrat. Wären diese Stimmen gewonnen worden, hätten CDU und CSU zum zweiten Male in der Geschichte der Bundesrepublik im Bund — nach 1957 — eine absolute Mehrheit erreicht, und man kann verstehen, daß dieser knappe Wahlausgang noch lange Anlaß zu Diskussionen innerhalb der Parteien, aber auch in der Öffentlichkeit gegeben hat.
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