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Lukács’ Musikästhetik ist Teil seines umfassenden, systematischen, gleichwohl unvollendet gebliebenen Werks über Die Eigenart des Ästhetischen. Bereits im Winter 1911/12 hatte er mit der Ausarbeitung einer Ästhetik begonnen (Lukács 1981, S. 251). Erste Versuche, die postum unter den Titeln Heidelberger Philosophie der Kunst (verf. 1912–1914, Erstdruck: Neuwied 1974) bzw. Heidelberger Ästhetik (verf. 1916–1918, Erstdruck: Neuwied 1975) ediert werden, erregen die Aufmerksamkeit u. a. von Max Weber, bleiben aber Fragmente. Als Lukács 1918 Marxist wird, tritt der Plan einer Ästhetik in den Hintergrund. Dafür veröffentlicht er seine für die Entwicklung des Westlichen Marxismus und der Kritischen Theorie gleichermaßen bedeutsame Essaysammlung Geschichte und Klassenbewußtsein.
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