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Dieser Beitrag fuhrt in Produktionsentscheidungen bei unvollkommenen Informationen unter Berucksichtigung sogenannter nichtadditiver Wahrscheinlichkeiten ein. An einem bekannten Beispiel von Ellsberg (1961) wird die Problematik allgemein motiviert und der Choquet-Erwartungswert als eine Ersatzformulierung zur Losung von Entscheidungen auf der Basis nichtadditiver Wahrscheinlichkeiten vorgestellt. Inwieweit Ersatzformulierungen auf der Grundlage des Choquet-Erwartungswertes ein geeignetes Instrumentarium zur Unterstutzung von betriebswirtschaftlichen Entscheidungen darstellen, veranschaulicht die Analyse eines Input-Output-Systems mit unvollkommenen Daten. Am Beispiel einer Leontief-Technologie mit unsicheren Faktorpreisen werden die Wirkungsweise des Konzeptes und die Beziehungen zu bekannten Ersatzformulierungen insbesondere bei linearen partiellen Informationen gezeigt. Die exemplarischen Analysen machen deutlich, das Formulierungen unter Verwendung nichtadditiver Wahrscheinlichkeiten neue Moglichkeiten der Entscheidungsunterstutzung bieten. Schwachere Anforderungen bei der Artikulierung von Wahrscheinlichkeitsvorstellungen, die etwa eine Ambiguitat eines Produzenten zum Ausdruck bringen konnen, erfordern jedoch auf operativer Ebene eine detailliertere Kenntnis seiner Praferenzen.
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