ZusammenfassungDie sozialwissenschaftliche Diskussion um die ungleichheitsrelevanten Aspekte des Internets ist generell stark auf die zwei Fragen konzentriert: den Zugang zum Netz einerseits und die sozial ungleich verteilten Kompetenzen zu dessen Nutzung andererseits. So wird etwa der „digital divide“ zwischen Norden und Süden problematisiert, der die armen Länder des Südens aufgrund mangelnder Infrastruktur immer noch weitgehend von der Teilhabe an der digitalen ökonomie und Kultur ausschließt. Oder es wird auf die alters-, schichts- oder geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Kompetenzen der Internetnutzung verwiesen, die dann durch entsprechende Bildungsprogramme abgemildert werden sollen (vgl. Zillien 2009).
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