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In den vergangenen Jahr(zehnt)en wurde viel über die Privatisierung öffentlicher Räume und deren (kriminalpolitischen) Implikationen für die Gesamtstadt und ihrer Bewohnerinnen diskutiert. Stadtplaner (vgl. Sorkin 1992; Feldtkeller 1994; Blakely/Snyder 1997; Madanipour 2003), Soziologen (vgl. Bourdieu 1991; Lofland 1998), Geografen (vgl. Glasze 2003; Mitchell 2003) und Politikwissenschaftler (vgl. McKenzie 1994; Beste 2000), schließlich Kriminologen und Juristen, die dabei explizit auf sicherheitspolitische Aspekte und die Privatisierung staatlicher Kontrolle rekurrierten (vgl. Shearing/Stenning 1983; Sack u. a. 1995; Jones/Newburn 1998; Dinges/Sack 2000; Nitz 2000) sowie feministische Wissenschaftlerinnen (vgl. Hauser 1987; Brückner/Meyer 1994; Massey 1994), um nur einige nordamerikanische und europäische Autoren ausgewählter Disziplinen zu nennen, haben sich mit diesem weltweit zu beobachtendem Phänomen auseinander gesetzt.1 Dabei wird öffentlicher Raum unterschiedlich betrachtet: unter Eigentumsaspekten als Areal in staatlichem (oder kommunalem) Besitz und unter entsprechender Verwaltung, als für alle (gleich) zugänglicher Raum oder als Ort von (politischer) Öffentlichkeit mit wiederum jeweils unterschiedlichen Implikationen, die hier nicht nachgezeichnet werden können. Ich will mich hier mit der Frage der Zugänglichkeit von Räumen und ihrer (para-) polizeilichen 1 Dass dies meist vor dem Hintergrand der Diskussionen um den Begriff der Öffentlichkeit insgesamt geschah und geschieht, sei hier vorausgesetzt (vgl. Habermas 1962/1990; Negt/Kluge 1972; Calhoun 1992; siehe auch den instruktiven Aufsatz von Gary T. Marx 2001). Bearbeitung, also insofern nur mit einem Aspekt von Kriminalpolitik2, jedoch auch mit einem über rein strafrechtliche Normen und Kontrollstrategien hinausgehenden Phänomen auseinander setzen.
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