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Koji Sato ist tot.Die Stelle, an der man ihn auf dem KongreB im nachsten August zu sehen erwartete, wird leer sein.Man kann sich die Szene in der japanischen Psychologie ohne seine ehrwUrdige Gestalt kaum vorstellen.Ich kann und wiII mich hier nicht mit seinen einzeInen wissenschaftlichen Leistungen beschaftigen, sondern nur mit einigen Worten auf seine allgemeinere Bedeutung eingehen.Nach einer Periode der Bereitschaft, aUes zu bewundern, was im Westen gedacht, geschrieben und gedruckt wurde, einer Bereitschaft, die bei den japanischen Gasten deutscher Psychologischer Institute noch in den 20er Jahren deutlich zu verspUren war, gehorte er zu den ersten japanischen Gelehrten, denen es klar wurde, daB der Osten gerade in der Lehre vom Menschen keineswegs nur vom Westen zu lernen, sondern auch den Westen auch etwas zu lehren hat.Die Zeitschrift 'Psichologia' die er gegriindet und bis zuletzt geleitet hat, gibt davon einiges Zeugnis.Mit durch ihn hat sich Japan darauf besonnen, daB es in der Lehre vom Menschen aus der RoIle des glaubigen Schiilers in die des eben-bUrtigen Partners Uberzugehen fahig und daB es darauf durch ein Jahrtausend geistiger Bemiihungen auch vorbereitet ist.Sato gehort auch zu denjenigen, die dem nach dem letzten Krieg naheIiegenden Riickfall in die Bereitschaft, nun alles, was aus Amerika kommt, blindlings zu iibernehmen, widerstanden haben, ohne sich deshalb in ein nationales Schneckenhaus zuriickzuziehen.Wir betrauern in ihm einen aufrechten und gUtigen Menschen und einen bedeutenden Gelehrten.
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