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ZusammenfassungMit der fortschreitenden Entwicklung spezifischer Methoden und der Bearbeitung eigenständiger Forschungsbereiche in den 30er Jahren gewann die aufstrebende Sozialpsychologie von ihrem Selbstverständnis her den Status einer relativen Autonomie. Dieser Anspruch auf Autonomie wurde noch dahingehend ausgeweitet, dass ehemals klassische Problembereiche der Allgemeinen Psychologie (Wahrnehmung, Kognition, Motivation) einer spezifisch-sozialpsychologischen Forschungsperspektive unterzogen wurden. M.a.W.: Die Sozialpsychologie versuchte, sich aus dem Schlepptau der Allgemeinen Psychologie zu befreien und ihrerseits Einfluss auf die Allgemeine Psychologie zu nehmen. Diese Einflussnahme gestaltete sich in der Weise, dass in der Allgemeinen Psychologie vernachlässigte Fragestellungen zum Gegenstand gezielter Forschungsbemühungen gemacht wurden. Ein klassisches Beispiel, dem eine gewisse Initialfunktion zukam, sind die 1935 publizierten Studien von M. Sherif zur ‚social perception’.
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