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Zusammenfassung: Der Beitrag bespricht die Bedeutung der politischen Regimewechsel im deutschsprachigen Raum für die Psychologie, die durch die Daten 1918, 1933/1938, 1945 und 1990 symbolisiert werden. Im Unterschied zur gewöhnlichen Betrachtung von Wissenschaft und Politik als getrennte Größen und der Wissenschaft als Opfer der Politik in politischen Umbruchzeiten wird hier von dynamischen Prozessen ausgegangen, in deren Verlauf die Bedingungen der Möglichkeit wissenschaftlichen Arbeitens – wer als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler unter welchen institutionellen Bedingungen und mit welchen inhaltlichen Zielsetzungen arbeiten durfte – in jedem politischen Umbruch neu ausverhandelt werden. Im Ergebnis sind im personellen, institutionellen und diskursiven Bereich radikale Diskontinuitäten und konstruierte Kontinuitäten erkennbar.
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