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Die Diskussion um Wirkungen der Sozialen Arbeit wird etwa seit der Jahrtausendwende sowohl auf der Ebene der Sozialen Dienste geführt — hier zumeist als wirkungsorientierte Steuerung -, als auch auf der Ebene der Forschung relevant — als Forderung an Wirkungsforschung oder Frage nach wissenschaftlicher Evidenzbasierung. Wirkungsorientierte Steuerung und Wirkungsforschung sind Themen, die Hans-Uwe Otto zur kritischen Auseinandersetzung herausfordern. Denn mit den Debatten um Wirkungsorientierung erfahren wichtige Topoi in Hans-Uwe Ottos bisherigem Werk neue Zuspitzungen. So zielt wirkungsorientierte Steuerung auf die Fortführung der Neuen Steuerung, der Qualitätsdebatte und der Managerialisierung Sozialer Dienste. Zudem verweist die Frage nach evidenzbasierter Sozialer Arbeit letztlich auf das Denken und Handeln der Profession und die Wissensproduktion der Disziplin. Auf verschiedenen Ebenen stellen sich im Kontext der Wirkungsorientierung also fundamentale Fragen, deren weitere Beantwortung von Hans-Uwe Otto in Bielefeld vorangetrieben wird — sei es etwa im Rahmen der internationalen Tagung „What Works — Welches Wissen braucht die Soziale Arbeit?“ oder in der Durchführung der wissenschaftlichen Evaluation des Bundesmodellprogramms „Wirkungsorientierte Jugendhilfe“.
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