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Natürliche Sprachen unterscheiden sich beträchtlich in der Freiheit ihrer Wortstellung. Am einen Ende der Skala finden sich Sprachen wie das Englische, das eine sehr rigide Wortstellung hat, zumindest was Phrasenköpfe und ihre Komplemente betrifft. Am anderen Ende stehen Sprachen wie das australische Warlpiri, für das nur sehr wenige Wortstellungsregeln existieren. Für einige Zeit wurde angenommen, daß diese Sprache jede Permutation der Wörter eines Satzes erlaubt (vgl. Hale, 1983). Obwohl sich diese extreme Annahme als unhaltbar erwies, bleibt Warlpiri eine Sprache mit sehr freier Wortstellung. Die Mehrzahl der Sprachen, einschließlich des Deutschen, stellen eine Mischung aus freier und geregelter Wortstellung dar.
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