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ZusammenfassungDass es Soziale Arbeit mit abweichendem Verhalten, den Folgen und Nebenfolgen von Armut, Benachteiligungen, Diskriminierungen und Randständigkeit, mit Gewalt in Familien und dem Zerfall von Familien, Entwicklungsproblemen im Kindes- und Jugendalter usw. zu tun hat, kann ebenso als unstrittig gelten wie die Annahme, dass es sich jeweils um gesellschaftsstrukturell bedingte Problemlagen und Konflikte handelt. Mit der Sozialen Arbeit verfügt die moderne Gesellschaft darauf bezogen über ein Mittel, auf vielfältige Sachverhalte, die in irgendeiner Weise als gesellschaftlich verursachte Problemlagen von bzw. mit Individuen, Familien und sozialen Gruppen gelten, nicht nur mit Gleichgültigkeit und gegebenenfalls mit Repression zu reagieren, sondern mit personenbezogenen Hilfen. Diese Hilfen ergänzen und erweitern die sozialadministrativ erbrachten Leistungen der sozialen Sicherungssysteme. Durch sozialstaatliche Sicherungen und Soziale Arbeit befähigt sich die moderne Gesellschaft dazu, nicht nur auf abweichendes Verhalten zu reagieren, sondern auch die Diskrepanz zwischen ihren normativen Selbstansprüchen, die in Semantiken der Gleichheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde aufgehoben sind einerseits, der nicht ignorierbaren Tatsache von Ungleichheiten, Ungerechtigkeiten und Beschädigungen der Menschenwürde andererseits zu bearbeiten, indem jeweilige Diskrepanzen als Problem anerkannt und nicht zuletzt in die Zuständigkeit der Sozialen Arbeit verwiesen werden.
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