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Einkaufen ist Arbeit, Shoppen macht Spaß. Wer sich mit dem Thema „Shopping“ näher befaßt, kommt an dieser Leitdifferenz nicht vorbei: auf der einen Seite die lästige Besorgung des Notwendigen, all der Güter und Dienste, die nötig sind, damit das normale Leben in geordneten Bahnen verläuft, auf der anderen Seite das schiere Vergnügen, das Bummeln und Flanieren, Anschauen, Betasten, Anprobieren, Ausprobieren, ohne jede Not, purer Zeitvertreib, Luxus in Reinkultur. Denn Luxus, so Werner Sombart (1996: 85), ist jeder Aufwand, der über das Notwendige hinausgeht, und davon bietet Shopping allemal genug. Kurzum: Shopping ist hybrid, geradezu janusköpfig, so könnte man sagen. Jedenfalls hat es eine Soziologie des Shopping mit einer Unterscheidung zu tun, bei der beide Seiten von Bedeutung sind, und wo es darauf ankommt, den genauen Unterschied zwischen den beiden Seiten dieser Unterscheidung zu verstehen.
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