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ZusammenfassungErgebnisse und Bedingungen von Schule und Unterricht werden in einer Reihe von Ländern unter der Fragestellung, welche Bildungsziele unter welchen Randbedingungen von welchen Altersgruppen auf welchem Niveau in verschiedenen Fächergruppen erreicht werden, regelmäßig und systematisch — oft jährlich — empirisch erfasst, um Grundlagen für die Diskussion um Quantität und Qualität im entsprechenden Bildungswesen zu erhalten. In den USA wurde diese Aufgabe z.B. vom „Educational Testing Service“ übernommen, in Großbritannien vom „Schools Examinations and Assessment Council“, in Frankreich vom Erziehungsministerium, in Schweden von der nationalen Schulverwaltung (vgl. Postlethwaite 1993), in Australien vom „Australian Council for Educational Research — ACER“ (www.acer.edu.au), in den Niederlanden schon seit 1968 vom „Institut voor Toetsontwikkeling“ (www.cito.nl). Einzelne Länder, insbesondere Länder mit einem einheitlichen nationalen Curriculum, gehen dabei so weit, dass sie Ergebnisse nationaler Schulleistungstests zu einem Ranking von Schulen benutzen und diese Rangliste veröffentlichen, sei es im World Wide Web — wie das „Department for Education and Employment“ in Großbritannien (www.dfee.gov.uk) — oder in Buchform (vgl. z.B. Findlay 1998), oder als jährliche Sonderbeilage einer renommierten Zeitung (vgl. z.B. [Le] Monde de l’Éducation de la Culture et de la Formation 1997) in Frankreich. Systematische Forschung zu den Folgen dieser „Öffentlichkeit“, die sowohl positiver als auch negativer Art sein können, stehen allerdings noch aus.
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