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Das „erste große Zentralthema der Betriebswirtschaftslehre“ ist nach Gutenberg „das betriebliche Rechnungswesen“ als Kontrollinstrument1); es beherrscht in seinen zahlreichen Varianten die erste Phase der Betriebswirtschaftslehre in den zwanziger und dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts. Die zweite Phase in den fünfziger Jahren läßt sich als die Phase der Selbstbesinnung und des Bemühens nach systematischer Geschlossenheit kennzeichnen. „Daß es ein echtes wissenschaftliches Anliegen der Betriebswirtschaftslehre darstellt, zu einer geschlossenen Form ihrer wissenschaftlichen Aussage zu gelangen, wird von allen anerkannt, die ein wissenschaftliches Problem stets nur als Teil eines Ganzen anzusehen vermögen2).“ Gutenbergs „Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre“ geben Zeugnis dieses Strebens nach einer einheitlichen Konzeption. In den sechziger Jahren — der dritten Phase — treten Fragen der Unternehmensführung und damit des Treffens von Entscheidungen in den Vordergrund. „Von verantwortlicher Stelle aus weitgehende und richtige Entscheidungen für das Unternehmen zu treffen — diese Kunst ist im Grunde weder lehr- und lernbar. Es gibt jedoch eine große Anzahl von Fragen der Unternehmensführung, die einer wissenschaftlichen Behandlung zugänglich sind3).“ Diese wenigen Andeutungen mögen genügen, um den Weg zu einer entscheidungsorientierten Betriebswirtschaftslehre zu skizzieren. Selbstverständlich hat die Analyse von Entscheidungen in der Betriebswirtschaftslehre schon immer eine gewisse Bedeutung gehabt, die Beantwortung betriebswirtschaftlicher Fragestellungen mit Hilfe von Entscheidungsmodellen ist jedoch erst in den sechziger Jahren in zunehmendem Maße zu beobachten.
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