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Stellen Sie sich ein mittelständisches Unternehmen vor. Auf der Führungsebene ist der Eindruck entstanden, dass die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesunken ist. Einige Führungskräfte wissen aus informellen Gesprächen und zufälligen Beobachtungen zu berichten, dass im Unternehmen zunehmend über Stress geklagt wird. Es liegen auch einige Kündigungen vor. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Veränderungen mit einer Umstrukturierungsmaßnahme zu tun haben, die vor kurzem durchgeführt werden musste. Also beschließt man, ein paar ausgewählte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem Gespräch über ihre Arbeitssituation einzuladen und allen anderen einige Fragen in schriftlicher Form vorzulegen. Danach soll dann überlegt werden, welche Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitszufriedenheit eingesetzt werden können. Eine Führungskraft gibt zu bedenken, dass es vielleicht besser wäre, die Befragung von Experten durchführen zu lassen, doch die anderen Kollegen sind der Meinung, dass der damit verbundene finanzielle und zeitliche Aufwand zu hoch wäre. Im Übrigen habe man doch genug berufliche Erfahrung und Führungsqualitäten, um selbst und intuitiv herauszufinden, wo bei den Mitarbeitern der Schuh drückt.
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