Der Beitrag diskutiert die Veränderungen in der Wahrnehmung und in der Struktur von Unternehmungen in der Medien- und Informationsgesellschaft. Der Umgang mit Öffentlichkeit macht sie zur öffentlich exponierten bzw. quasi-öffentlichen Organisation. Stakeholder Management – so eine Grundthese – ist eine unternehmerisch wie gesellschaftlich angemessene Reaktion auf diese Veränderungen. Unternehmenskommunikation ist unter diesem Paradigma anders aufzufassen: als die Organisation von Kommunikation und nicht als die Kommunikation der Organisation, sie ist Medienkommunikation und nicht Massenkommunikation, und nicht an Zielgruppen, sondern an Anspruchsgruppen auszurichten. Diese Differenzen zu anderen Positionen werden entfaltet und diskutiert. Abschließend werden Konsequenzen des Stakeholder-Ansatzes für die Gestaltung von Unternehmenskommunikation als Legitimationskommunikation skizziert.
Stored only when both papers are in the corpus — 48 citations exist upstream.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.