Die Geschichte der chinesischen Immigration nach Osteuropa stellt eine in der Öffentlichkeit beinahe völlig unbekannte Migrationsgeschichte Europas dar. Sie begann mit der Einreise von Händlerinnen und Händlern, die im Zuge der politischen, sozialen und ökonomischen Umbrüche – sowohl in der Volksrepublik China als auch in vielen osteuropäischen Ländern – aus unterschiedlichen Provinzen Chinas seit 1990 nach Rumänien kamen. Heute befindet sich in einem Bukarester Stadtteil an der nordöstlichen Stadtgrenze (und an der Straße zur Hafenstadt Constanta am Schwarzen Meer) ein Handelszentrum und Marktareal von beträchtlichem Ausmaß, auf dem aus China importierte Ware verkauft wird. Dieses Areal, anfangs als Randzone der Stadt(gesellschaft) tabuisiert, wird mittlerweile in den Printmedien als "ChinaTown von Bukarest" (Cotidianul 23.02. 2006) bezeichnet.
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