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A Q TTerhielt Dimitri TiOMKiN, einer der erfolgreichsten Hollywood-Komponisten / ^J^Jder 50er Jahre, den Oskar f?r die Musik zu The High and the Mighty. In der ?blichen Ansprache beim Festakt dankte er Johannes Brahms, Johann Strauss, Richard Strauss und Richard Wagner f?r ihren Beitrag zu seinem Erfolg.1 Die Reaktion des Publikums: lautes Lachen. Allzu offensichtlich war Tiomkins Parodie der gew?hnlichen Danksagungen der Preistr?ger. M?glicherweise ?berraschte auch die Direktheit und Offenherzigkeit, mit der ein Insider die stilistische N?he der Filmmusik in Hollywood zur sog. Sp?tromantik ironisierend auf den Punkt brachte. Wie dem auch sei, Tiomkins Danksagung k?nnte man als Res?mee einer zu Ende gehenden Epoche der Filmmusik betrachten. Denn zum einen brach damals, in der Mitte der ?oer-Jahre, die st?rkere Einbeziehung popul?rer Musik auf der einen und tonsprachlicher Idiome der Neuen Musik auf der anderen Seite die einseitige stilistische Fixierung auf das 19. Jahrhundert auf.2 Zum anderen brachte die Konkurrenz des Fernsehens das der klassischen ?ra des Films zugrunde liegende Studiosystem ins Wanken. Das hochgradig hierarchisierte, arbeitsteilige System der Filmproduktion war in entscheidender Weise f?r die relative Konformit?t der filmmusikalischen Sprache verantwortlich gewesen.
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