No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
„Das liegt mir fern!“ „Das ist mir sehr nah!“ „Das geht mir zu weit!“ Wie oft bekommen wir im Alltag solche SÄtze zu hören? Wir sind mit der Rede vom Weltraum, Lebensraum und europÄischen Raum ebenso vertraut wie mit der über den Konferenzraum, den Vorratsraum oder den Strafraum. Wir kennen Raumausstatter und Raumpfleger, Raumfahrt und Raumschiffe, Raummangel und Raumersparnis, Raumaufteilung und Raumdeckung, Raumempfinden und Raumanschauung. Uns ist überaus gelÄufig, dass wir hier etwas tun können, was dort verboten ist. Wir nehmen Platz, rÄumen (etwas) ein, sehen fern. Wir entfernen uns voneinander oder nÄhern uns einander an. TÄglich betreten wir RÄume, halten uns in ihnen auf und verlassen sie wieder. Wir empfinden RÄume als eng oder weit, hell oder dunkel, unterscheiden zwischen offenen und geschlossenen, gefÄhrlichen und sicheren RÄumen. Wir kaufen Autos, die als „Raumwunder“ angepriesen werden und sollen Banken vertrauen, die uns u.a. „mehr Raum“ versprechen. Und selbst dort, wo wir scheinbar von allem Physisch-materiellen enthoben sind, suchen wir „Chat-rooms“ auf oder stellen „Homepages“ ins Netz.
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 7 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.