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Im Zuge des technisch-organisatorischen, wirtschaftlich-ökonomischen und gesellschaftlichen Wandels nimmt die Komplexität und Dynamik der Veränderungsprozesse im Bankensektor derartig zu, dass sich die Handlungs- und Lernfähigkeiten der Mitarbeiter permanent bewähren müssen. Mit der Schnelligkeit der Veränderungen wird ein lebenslanges Lernen erforderlich, das insbesondere die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen beinhaltet. Für die betriebliche Aus- und Weiterbildung gewinnt dabei die Frage nach den Lernmöglichkeiten am Arbeitsplatz eine zunehmende Bedeutung. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt „Förderungsmöglichkeiten selbstgesteuerten Lernens am Arbeitsplatz — Untersuchungen zur Ausbildung von Bank- bzw. Sparkassenkaufleuten“ (Ac35/14-1) hatte das Ziel, kritisch zu hinterfragen und empirisch zu überprüfen, inwieweit die Ausbildung an kaufmännischen Arbeitsplätzen tatsächlich Möglichkeiten zur Förderung selbstgesteuerten Lernens bietet. Vor diesem Hintergrund wurden selbstgesteuerte Lernprozesse von kaufmännischen Auszubildenden in betrieblichen Arbeitssituationen systematisch auf der Grundlage handlungs- und kognitionspsychologischer Überlegungen rekonstruiert und dabei zur Identifizierung von Förderungsmöglichkeiten selbstgesteuerten Lernens in kaufmännischen Arbeitssituationen ein mehrdimensionaler Analyseansatz erarbeitet, der neben „objektiven“ Merkmalen von Arbeitssituationen auch subjektiv wahrgenommene Umgebungsbedingungen sowie individuelle, arbeits- und ausbildungsbezogene Interessen der Auszubildenden betrachtet. Im Rahmen dieses Beitrages werden Instrumente vorgestellt, mit deren Hilfe die tatsächlich durchgeführte Arbeitsaufgaben an Arbeitsplätzen eines Kreditinstituts und deren subjektive Einschätzung durch die Auszubildenden erfasst worden sind.
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