No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
In den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftszweige Interesse an den Erkenntnissen der Neuroscience (Neurowissenschaften) gezeigt. In der Ökonomie führte dies zur Entstehung des innovativen Ansatzes der Neuroökonomik. Dieser verwendet neurowissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse, um ökonomische Fragestellungen besser beantworten zu können. Das Bindeglied zwischen beiden Disziplinen ist dabei die deskriptive Entscheidungstheorie. Sowohl Wirtschaftswissenschaftler als auch Neurologen versuchen, wenn auch mit anderen Methoden, menschliches Entscheidungsverhalten zu verstehen und vorherzusagen. Wurde dieses Verhalten in der Wirtschaftsforschung aber bisher überwiegend anhand von theoretischen Konstrukten, wie z. B. Nutzen oder Präferenzen erklärt, betrachtet die Neurologie die physiologische Seite und somatische Variablen, die Entscheidungen beeinflussen. In der durch die Kombination beider Disziplinen entstandenen Neuroökonomik geht man positivis-tisch davon aus, dass der Schlüssel zum Verständnis menschlicher Entscheidungen darin besteht, die korrespondierenden neuralen Prozesse zu verstehen (Camerer et al. 2005; Kenning/Plassmann 2005; Sanfey et al. 2006).
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 0 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.