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In den letzten Jahren hat eine Technologie in Museen Einzug gehalten, die neue Möglichkeiten der Informationsvermittlung eröffnet. Multimedia — ein Begriff, der zuvor schon für Dia-Parallelprojektionen oder lichttechnisch unterstützte Happenings verwendet wurde, ist inzwischen zu einem Modewort in vieler Munde geworden (neben „Interaktivität“ und „Virtualität“). Noch immer scheint das „Educational Buzzword“ der 90er Jahre1 nicht endgültig umrissen zu sein — auch wenn inzwischen Hardwarestandards festgelegt wurden, die bsw. einen PC zu einem „Multimedia“-Computer machen2 Die gängige Vorstellung, daß sich Multimedia in bunten, bewegten und gegebenenfalls mit Sprache oder Musik unterlegten Bildern erschöpft, war in der Vergangenheit bisweilen nicht allzu weit von der Realität entfernt. Neuere Anwendungen zeichnen sich allerdings zunehmend dadurch aus, daß sie neben einer klaren Bildschirm-Oberflächengestaltung und Präsentationsstruktur sowie qualitativ hochwertigen Bild- und Tonmaterial vor allem verstärkt „dialogorientiert“ arbeiten.
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