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ZusammenfassungDas Internet war in den letzten Jahren Gegenstand kontroverser Debatten. Während einige Experten dem Internet bzw. der „Neuen Ökonomie“ eine glorreiche Zukunft und der „alten Ökonomie“ ein kümmerliches Schattendasein prophezeiten, mehren sich in jüngster Zeit angesichts von Kurseinbrüchen an der Börse skeptische Stimmen. Sich deswegen vom Internet abzuwenden wäre allerdings ebenso verkehrt, wie es die vorherige Euphorie war.Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob — und wenn ja wie — sich unternehmungsübergreifende Wertketten durch den Einsatz des Internet verändern und welche Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle hieraus abzuleiten sind. Hierbei werden zahlreiche Chancen der Internet-Technologie z.B. zur Unterstützung der Strategie oder des Organisationsmanagements aufgezeigt, die bei intelligenter Nutzung des Internet verwirklicht werden können.So führt die konsequente Nutzung des Internet dazu, dass die organisatorische Gestaltung nicht mehr an den Unternehmungsgrenzen endet, sondern eine durchgehende Optimierung der Wertketten zu Lieferanten, Kunden und Kooperationspartnern erreichen kann. Des Weiteren erleichtert das Internet die Verfolgung strategischer Neuorientierungen wie z.B. die Konzentration auf Kernkompetenzen und die damit verbundenen Restrukturierungen. Eine markante Besonderheit besteht außerdem darin, dass konventionelle Strategiekonflikte wie die zwischen unterschiedlichen Wettbewerbsvorteilen (z.B. Kosten vs. Differenzierung) sowie zwischen unterschiedlichen Wettbewerbsfeldern (z.B. Nische vs. Gesamtmarkt) durch das Internet teilweise überwindbar werden.
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