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ZusammenfassungBedeutung und Funktionen der kommunalen Spitzenverbände waren bisher kaum Gegenstand sozialwissenschaftlicher Verbändeforschung. Zwar liegen durchaus einige — allerdings weitgehend ältere — Untersuchungen zur Geschichte und zu anderen Aspekten dieses Verbandstyps vor. Aber von wenigen Ausnahmen abgesehen (Geißelmann 1975; Hofmann 1966; Schienther 1988; Jaedicke et al. 1991; Bertram 1967), handelt es sich dabei um Untersuchungen ehemaliger Verbandsfunktionäre (Berkenhoff 1975; Göb 1966 und 1970; Schnell 1970; Ziebill 1956 und 1964; Groeben/Heide 1981). Dieses Forschungsdefizit überrascht schon deswegen, weil kommunale Spitzenverbände rechtlich und teilweise sogar (landes-)verfassungsrechtlich über besondere Anhörungs- und Beteiligungsrechte bei der staatlichen Willensbildung und Entscheidungsfindung verfügen, womit ihnen normativ eine herausgehobene Stellung im System funktionaler Interessenvermittlung zukommt.
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