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AuszugCase Management stellt eine spezifische Weiterentwicklung der Einzelfallhilfe dar. Der Schwerpunkt liegt hier aber nicht wie in der Einzelhilfe in der psychosozialen Beziehungsarbeit, sondern auf organisatorische und verhältnisbezogene Bezüge, wobei allerdings Fähigkeiten und Bedürfnissen des Klienten gleichrangig beachtet werden. Case Management stellt also keine neue Methode oder „Technik“ dar, sondern sorgt für ein Arrangement, in dem formelle Dienste und Maßnahmen mit den informellen Möglichkeiten und Gegebenheiten hilfreich zusammenspielen und ineinander greifen. Case Management ist darum bemüht, für den Klienten ein nach Effizienz und Effektivität optimiertes Unterstützungsnetzwerk einzurichten. Es geht um eine einzelfallbezogene Steuerung von Sozialdiensten, um die Abstimmung der Systemlogiken der Dienstleistungsanbieter und der Lebensweltlogik der Klienten. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten, die Koordination der Leistungserbringung und das Zusammenführen der Ressourcen erfolgt mit dem Ziel, dem Klienten eine ökonomisch vertretbare bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen. Die Begrifflichkeit des „Managements“ lenkt dabei die Aufmerksamkeit auf die Kosten und Wirkungen sozialer Dienstleistungen.
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