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Der Transaktionskostenansatz ist schon seit weit mehr als einem Jahrzehnt eines der zentralen Paradigmen der Organisations- bzw. Unternehmungstheorie, nicht nur in Nordamerika, sondern auch in Deutschland (Williamson 1975, 1985, Picot 1982). Unter den institutionenökonomischen Ansätzen, zu denen bekanntlich neben dem Transaktionskostenansatz die Theorie der Verfügungsrechte und die Pincipal-Agency-Theorie gerechnet werden, kann er seit Beginn als der profilierteste gelten. Einfachheit und Klarheit des Ansatzes haben ebenso seine Karriere befördert wie die in ihm erblickte Möglichkeit, vormals fast ausnahmslos verhaltenswissenschaftlichen Ansätzen vorbehaltene Bereiche der Betriebswirtschaftslehre (insbes. Marketing, Organisation, Personal, Strategisches Management) nunmehr mit Hilfe eines anerkannten institutionenökonomischen Bezugsrahmens zu analysieren. Auch andere Disziplinen wie die Politikwissenschaft und die Industrie- und Organisationssoziologie rezipieren diesen Ansatz, betrachten ihn als anschlußfähig und versprechen sich von ihm die präzise Erfassung zentraler ökonomischer Wirkungszusammenhänge.
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