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„Die Theorie bestimmt, was wir beobachten können“ (Einstein, zit. n. Watzlawick 2003: 65). Dass die Theorie der Sozialen Arbeit und die damit verbundene Sozialarbeitswissenschaft auch für den „sozialpädagogischen Blick“ (vgl. Rauschenbach e.a. 1993) bestimmend ist, soll in diesem Beitrag diskutiert werden. Dies wird am Beispiel von Integrationsprozessen in heterogenen Gesellschaften dargestellt. Von Beginn an ist Soziale Arbeit/Sozialpädagogik ausgerichtet auf die Befähigung der AdressatInnen, soziale Ausgegrenztheit zu überwinden und sich soweit in die sozialen Systeme der betreffenden Gesellschaft zu integrieren, um handlungsfähig zu sein. Der Integrationsbegriff kann also insgesamt auf Problematiken des Hineinfindens vom „Rand“ in die „Mitte“ der Gesellschaft angewendet werden. Eine inhaltliche Klammer bildet das Thema Migration als Ursache von Marginalisierung und die daraus folgenden Integrationsprozesse in multikulturellen Gesellschaften (Kapitel 1, 4 und 5).
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