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In den 1960er Jahren haben Helmut Schelsky und Jürgen Habermas das Verhältnis von Wissenschaft und Politik auf jeweils unterschiedliche Weise angesprochen. Beide gingen von einer Dominanz technisch-wissenschaftlicher Strukturen in der Gesellschaft aus und zogen daraus Konsequenzen für die Formen der wissenschaftlichen Politikberatung. Auch heute noch ist die Frage relevant, ob aus der Zunahme wissenschaftlicher Politikberatung eine Gefahr für die Demokratie ausgeht und welche Verantwortung die Wissenschaft hierfür übernehmen kann. Es wird die These vertreten, dass auf die Einbindung organisierter Interessen als wichtige Träger von Expertise in politische Entscheidungsprozesse nicht verzichtet werden kann.
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