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ZusammenfassungDer mit diesem Band erhobene Anspruch auf Mitsprache der Soziologie bei der Definition sozialpolitischer Probleme und bei der wissenschaftlichen Fundierung sozialpolitischen Denkens und Handelns ist weder Gemeingut der Soziologie und noch weniger eine Selbstverständlichkeit der sozialpolitischen Praxis. Auch die Autoren dieses Bandes nehmen hinsichtlich dieses Anspruchs unterschiedliche Positionen ein: Sie reichen von einer grundsätzlichen Ablehnung aller „normativistischen Ansätze“ (Lenhardt/Offe) über explizite Reflexionen zum Verhältnis von Soziologie und sozialpolitischer Praxis (von Ferber, Hartmann, Tennstedt, Wingen) bis zur mehr oder weniger selbstverständlichen Inanspruchnahme der Kompetenz sozialwissenschaftlichen Sachverstandes für die Definition und lösungsorientierte Analyse sozialpolitischer Probleme (Hondrich, Krüsselberg, Böhle, Grunow, Hegner/Schmidt, Lüscher).
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