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Supervision hat immer schon die Berufstätigkeit ihrer Adressaten aus den Sozialen Dienstleitungsorganisationen im Spannungsfeld von Person, Rolle und Institution gesehen. Mit der zunehmenden Einbeziehung von Supervisorinnen in Personal- und Organisationsentwicklungsprozesse in Unternehmen und Behörden (Ingerfeld, Berker 1995, →Weiß,→ Schwitalla; Leffers1998, Pühl 2000), wie der verstärkten Durchsetzung von Management-Denken auch in Sozialen Organisationen (Gehrmann, Müller, 1993, Merchel 1995, Badelt 1997) geraten aber die Organisationen, in der die SupervisandInnen tätig sind, als Untersuchungsgegenstand viel deutlicher ins Blickfeld als bisher (Belardi 1992, Buchinger 1997, Scala, Grossmann 1997). Supervision mit Einzelnen und Gruppen außerhalb von Organisationen, also ohne Auftrag und Finanzierung durch den Arbeitgeber, wird vermehrt relativiert durch Supervision in Organisationen, bei der die Leitung der Organisation in den Supervisionskontrakt einbezogen ist (Rappe-Giesecke 1996a).
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