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"Die aktuellste Phase des sozialen Dialogs zwischen Arbeitgeberverbänden \nund Gewerkschaften auf EU-Ebene ist durch einen ,,autonomen sozialen Dialog“ \ngekennzeichnet. Charakteristisch sind hierbei gemeinsame, ,,umsetzungsorientierte“, jedoch \nrechtlich unverbindliche Dokumente der Sozialpartner, die durch ihre jeweiligen nationalen Mitgliedsverbände \nselbst implementiert werden sollen. Die Kommission bezeichnet diese Dokumente \nals ,,Texte der neuen Generation“. Wie ist es um die Implementation dieser Texte bestellt \nund welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? \nIn einer ersten Analyse werden sowohl der sektorübergreifende soziale Dialog (Vereinbarung \nzu Telearbeit 2002) als auch die sektoralen Sozialdialoge (Elektrizitätswirtschaft und Handel) \nmit einem Fokus auf Deutschland untersucht. Die Analyse zeigt, dass eine Implementation \nbislang in geringem Umfang stattfindet. Neben Merkmalen des nationalen Systems der Arbeitsbeziehungen \nmüssen die Strategien der beteiligten Akteure sowie die spezifische Thematik \ndes Dokuments in die Erklärung einbezogen werden. Das Hauptproblem besteht in bislang \nfehlenden Implementationsstrukturen, da eine ausreichende Verknüpfung der verschiedenen \nbeteiligten Ebenen inter- wie auch intraverbandlich noch wenig gegeben ist." (Autorenreferat)
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