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ZusammenfassungZu einer Zeit, in der die Wissenschaften sich höchsten Ansehens und einer entsprechenden Macht- und Privilegienfülle erfreuen, in der füglich von einer Verwissenschaftlichung nicht nur unseres Weltbildes, sondern weiter Bereiche öffentlichen Handelns gesprochen werden kann, mag es zunächst seltsam anmuten, die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz oder Irrelevanz wissenschaftlicher Ideen und Erkenntnisse und ihrer Umsetzung in die Praxis zu stellen. Zeigen doch, wie G. Böhme et al. meinen, die Wissenschaften in einem gewissen Entwicklungsstadium die Tendenz zur „Finalisierung“ und die Bereitschaft, sich zu „funktionalisieren“, d.h. Zwecke, die extern vorgegeben sind, oder Problemstellungen, die von außen herangetragen werden, zu akzeptieren und zumindest teilweise zu den ihren zu machen. Dennoch − und das ist in vieler Hinsicht das erstaunlichere und erklärungsbedürftigere Phänomen − zeigen die Wissenschaften aber auch eine gewisse Resistenz gegenüber den Vorstellungen und Wünschen jener, die als Policy Makers oder in ähnlicher, durch öffentlichen Auftrag legitimierter Form, an die Wissenschaften herantreten, indem auf bestimmte Forderungen entweder gar nicht oder mit nur geringer Akzeptanz reagiert wird.
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