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Identität als zentralen Topos von Politik zu begreifen ist fair Emanzipationsbewegungen wie die Frauen- und Lesbenbewegung in den letzten Jahren in Verruf geraten. Wurde Identität lange Zeit als Bedingung fair eine zu befreiende Weiblichkeit begriffen, so werden nun die Effekte von Identitätsaussagen problematisiert. Hierarchisierungen und Ausschlüsse durch Identitätskategorien stehen im Mittelpunkt der vor allem dekonstruierenden Kritiken. Dekonstruiert und somit in Frage gestellt werden solche Aussagen und Denkweisen, welche unhinterfragt von Wahrheiten und Wesenheiten ausgehen, von festen, unveränderbaren Identitäten, die als Essenz den Kern der Frau, der Lesbe, des Mannes etc. ausmachen. Die Kategorie „Frau/en“ ist eine solche Identitätskategorie, wenn sie festschreibt, wie und was Frauen eigentlich sind.
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