No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
Die größte Gruppe der Kinobesucher sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 29 Jahren. Sie machen zusammen 71 Prozent des Kinopublikums aus (vgl. Baacke/Schäfer/Vollbrecht 1994, S. 93). Gerade zahlreiche Filme des populären Kinos aus Hollywood sowie des amerikanischen Marktes der B- und C-Pictures sind explizit für diese Zielgruppe produziert, der zudem eine ökonomisch erfolgreiche Videoauswertung der Filme garantiert. Dabei gehören Action- und Horrorfilme zu den beliebten Genres vor allem von Kindern und Jugendlichen. Freddy Krueger, die Power Rangers oder Jason als Filmfiguren sowie Sylvester Stallone, Jean-Claude van Damme oder Arnold Schwarzenegger als Schauspieler sind die Stars der lieben Kleinen. Sie werden bewundert, und wenn sie auf dem Bildschirm oder der Leinwand auftauchen, versprechen sie Action und Horror erster Güte. Da weiß der jugendliche Zuschauer, was ihn erwartet: Kampfszenen, aufgeschlitzte Körper, wilde Verfolgungsjagden mit zahlreichen anschließend schrottreifen Autos und vieles mehr. Auch wissen die lieben Kleinen, was sie von ihren aus der Sicht der Erwachsenen vermeintlich brutalen Helden zu halten haben, wie der zehnjährige Dario: “Arnold Schwarzenegger, Rambo, Sonny Crockett aus Miami Vice, die Jungs, die was von Pistolen verstehen — sie drücken niemals einfach ab. Sie lassen stecken. Aber dann kommt ein Schwein, das sie herausfordert, und es macht: bumm! Und noch einmal bumm! Bumm! Bumm! Sie reißen die Pistolen hoch zur Schulter und auf Augenhöhe, schreien ‘Abschaum! Stirb!’ und sie drücken ab!” (Grefe 1994, S. 25).
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 9 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.