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Die Ökonomisierung von Politik und Gesellschaft ist unübersehbar. Im Mittelpunkt der räumlichen Planung auf allen Ebenen steht immer stärker die Zielsetzung, die Wettbewerbsfähigkeit von Standorten und Regionen zu verbessern. Das traditionelle Ziel der Raumordnung, im Sinne der Realisierung des Sozialstaatsgebotes zum räumlichen Ausgleich, zur „Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen“, beizutragen, scheint immer mehr in den Hintergrund zu treten. Im Hinblick auf Globalisierung und Ökonomisierung werden Deregulierung und Privatisierung des staatlichen Sektors und damit auch der Planung im Allgemeinen, der Raumplanung im Speziellen, gefordert. Immer knapper werdende Mittel der Öffentlichen Hand und offenkundige Umsetzungsdefizite bisheriger planerischer Ansätze sind darüber hinaus pragmatische Gründe, die es rechtfertigen könnten, das bisherige raumplanerische System grundsätzlich infrage zu stellen (vgl. Fürst 2000).
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