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AuszugDie Benachteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungswesen ist nicht erst seit Ver fentlichung der ersten PISA-Ergebnisse Gegenstand empirischer Untersuchungen und bildungspolitischer Diskussionen. Ausgangspunkt der Analysen sind in der Regel die erheblichen Unterschiede in den Mustern der Bildungsbeteiligung, die zwischen Schülerinnen und Schülern deutscher und ausländischer Herkunft bestehen. Obwohl sich die Situation ausländischer Kinder und Jugendlicher über die Jahre insgesamt verbessert hat, erreichen sie immer noch deutlich geringere Bildungserfolge als Gleichaltrige, die einen deutschen Pass besitzen (; ; ). Wärend im Zeitraum zwischen 1991 und 2000 von den deutschen Schülerinnen und Schülern 38,7 Prozent ein Gymnasium besuchten, lag der entsprechende Anteil in der Gruppe der ausländischen Schülerinnen und Schüler bei nur 18,9 Prozent. Auf eine Hauptschule gingen im selben Zeitraum 40,8 Prozent der ausländischen, aber nur 16,3 Prozent der deutschen Schülerinnen und Schüler ().
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