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Auf dem Weg ins 21. Jahrhundert stehen Gesellschaft und Wirtschaft vor tiefgreifenden und somit strukturellen Veränderungen. Die Entwicklungen von Informations- und Kommunikationstechnologien weisen die Richtung ins Informationszeitalter, einer neuen Dimension in der Austauschbeziehung zwischen den Marktteilnehmern. Der resultierende informationstechnologische Wandel wird hierbei begleitet durch Schlagwörter wie Datenautobahn, Online-Welt, Internet, mobile Telekommunikation (Mobilfunk) oder interaktive Multimedia-Systeme.1 Hieran anknüpfend kann zur gleichen Zeit ein signifikanter Anstieg an innovativen Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Telekommunikation und Multimedia beobachtet werden.2 Der Bereich „Multimedia“ (MM) gehört spätestens seit Beginn der 90er Jahre zu den beherrschenden Themen der medienpolitischen und darüber hinaus wirtschafts- und strukturpolitischen Diskussion der Gegenwart. Die Breite und Intensität der Diskussion resultiert aus den der Chancen und Möglichkeiten, zum einen neue Produkte und Dienstleistungen zu generieren, zum anderen bestehende Prozesse durch Multimedia-Unterstützungen zu verbessern.3 Unabhängig von definitorischen Problemen bei der Begriffsbestimmung von „Multimedia“ werden insbesondere Online-Dienste, CD-ROM’s, Interaktives Fernsehen, World-Wide-Web (WWW) und interaktive Multimedia-Systeme (IMM-Systeme) bzw. Informationssysteme (z. B. Point-of-Information-Terminals) zum Bereich von Multimedia gezählt. Die Einführung dieser innovativen Produkt- und Dienstleistungstechnologien induziert jedoch sowohl erhebliche Anpassungsanforderungen an bestehende Kommunikations- oder Informationssysteme als auch entsprechend elementare Verhaltensänderungen bei deren Nutzer gegenüber einem bisherigen Modus.4 Damit stellt sich auf der Nutzerbzw. Nachfragerseite die Frage nach der Akzeptanz dieser innovativen Kommunikations- und Informationstechnologien. Die elementaren Verhaltensänderungen durch die Einführung innovativer Technologien im allgemeinen und im Multimedia-Bereich im speziellen stellen die Frage nach einer Erfolgsmessung bzw. -prognose bei den potentiellen Verwendern.
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