No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
In der aktuellen Diskussion zur Entwicklung der Informationsgesellschaft1 lassen sich im wesentlichen drei Grundströmungen unterscheiden. Vertreter einer idealistischen Sichtweise gehen von völlig neuen Rahmenbedingungen für soziale Interaktion, die Bedeutung des Faktors Arbeit, individuelle Bildungskarrieren, das Verhältnis zwischen Staaten und den Ablauf wirtschaftlicher Prozesse aus. Sie betonen vor allem die positiven Entwicklungspotentiale, die sich ihrer Meinung nach mit dem derzeitigen Umbmch auf dem Kommunikationssektor verbinden.2 Den Gegenpol bilden die Skeptiker, die in ihrer Argumentation die negativen Folgen der neuartigen Informationsgeneriemng, -Verknüpfung und -distribution in den Vordergrund stellen. Sie weisen darauf hin, daß elementare Fragen wie die nach der Gestaltung des Urheberrechts für das „World Wide Web“, der Kompensation ungleicher Zugangsmöglichkeiten zum Netz oder dem Schutz der Privatsphäre bislang nicht zufriedenstellend beantwortet werden konnten (vgl. Schricker 1997; Tang 1997). Darüber hinaus sei noch nicht geklärt, in welchem Umfang die Entwicklungen auf dem Kommunikationssektor zur Vemichtung von Arbeitsplätzen führen bzw. neue Beschäftigungspotentiale erschließen können.3 In diesem Lager bestehen des weiteren große Bedenken im Hinblick auf ökologische Folgen, die mit der Evolution der Informationsgesellschaft assoziiert werden (vgl. Möntmann 1995; Schütte 1996). Die dritte — und dominante — Strömung gelangt in ihrem Diskursbeitrag zu einer dialektischen Bewertung.
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 0 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.