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Zusammenfassung. Über Aufgabenanalysen und die Analyse empirischer Beziehungen lässt sich bestimmen, was Tests wie die der internationalen Schulleistungsstudien (PISA, IGLU, TIMSS u.a.) messen. Inhaltliche Aufgabenanalysen belegen, dass Aufgaben unterschiedlicher Skalenzuordnung einander sehr ähnlich sind: Leseaufgaben enthalten Tabellen und Grafiken, Naturwissenschaftsaufgaben umfangreiche Lesetexte, Mathematikitems mit viel Text versehene alltagsnahe Denkaufgaben. Problemlösen ist konzeptuell am geringsten von Intelligenz zu unterscheiden. Zur Lösung der Aufgaben sind in unterschiedlichem Maße innerhalb der Bereiche Denken, Allgemeinwissen und Schulwissen notwendig. Empirische Beziehungen in Form von Korrelationen der Skalen untereinander, mit Intelligenztests und von Faktorenanalysen lassen sich in der Literatur nur schwierig oder gar nicht finden. Skaleninterkorrelationen bei Individualdaten liegen weit über den gängigen Skaleninterkorrelationen bei Intelligenztests. Skaleninterkorrelationen auf Ebene von Staaten sind extrem hoch; Korrelationen zwischen verschiedenen Studien und mit Intelligenztestergebnissen auf Ebene von Staaten sind hoch. Es finden sich selten Belege für diskriminante Validität. Alles spricht für die Messung eines g-Faktors kognitiver Fähigkeiten. Auf makrosozialer Ebene ist eine Unterscheidung von Intelligenz empirisch nicht möglich.
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