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Zusammenfassung. Theoretischer Hintergrund: Im Rahmen der Kurpfalzstudie wurde die Entwicklung von Achtjährigen über 17 Jahre verfolgt. Fragestellung: Welche Auswirkungen hat eine Lese-Rechtschreibstörung (LRS) auf den schulischen und Berufserfolg, die Psychopathologie sowie das Selbstbild? Methode: 31 Achtjährige mit LRS, 45 Kinder mit anderen umschriebenen Entwicklungsstörungen (UES) und eine Kontrollgruppe ohne UES (n = 231) wurden gegenübergestellt. Ergebnisse: Personen mit UES blieben im Schulerfolg hinter der Kontrollgruppe zurück. Lese-Rechtschreibschwache waren relativ zu den übrigen Probanden häufiger arbeitslos. Die Zahl psychischer Symptome war im Vergleich zur Kontrollgruppe erhöht. Im Selbstbild bestanden keine Unterschiede. Schlussfolgerungen: Eine LRS im Grundschulalter ist langfristig mit einer ungünstigen Prognose für den schulischen und Berufserfolg sowie die seelische Entwicklung verbunden, was sich im Selbstbild der Betroffenen allerdings kaum niederschlägt.
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