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Zusammenfassung. In drei Studien wurde ein Instrument zur Erfassung des Geschlechtsrollen-Selbstkonzepts im Jugendalter (GRI-JUG) entwickelt, das positive und negative Attribute enthält. In einer Pilotstudie wurden 40 typische Attribute für Jungen und Mädchen ermittelt. Diese wurden danach von N = 692 Jugendlichen hinsichtlich ihrer Typizität für beide Geschlechter eingeschätzt. Für die Teilskalen Mask+, Mask-, Fem+ und Fem- wurden je fünf Attribute ausgewählt und einer neuen Stichprobe von N = 1926 Jugendlichen zur Selbsteinschätzung vorgelegt. Jungen wiesen höhere Werte auf den beiden Maskulinitätsskalen auf, Mädchen höhere Werte auf den beiden Femininitätsskalen. Die Validität wurde anhand der Konstrukte Trait-Aggressivität und Empathiefähigkeit sowie geschlechtstypischen Berufswünschen und Präferenzen für Lotteriegewinne demonstriert. Das GRI-JUG erwies sich als reliables und valides Instrument zur Erfassung des Geschlechtsrollen-Selbstkonzepts von Jugendlichen.
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