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Die jüngsten Diskussionen über eine etwaige Überbewertung der Inflation betrafen insbesondere das Ausmaß der Substitutionsverzerrung bei der Errechnung der Preisindizes. Diese Verzerrung ist darauf zurückzuführen, daß mit einem Laspeyres-Index die Kauftransfers der Konsumenten zwischen Produkten oder Verkaufsstellen entsprechend der differenzierten Preisentwicklung nur unzureichend berücksichtigt werden. Die Substitutionsverzerrung kann auf der untersten Gliederungsebene der Produkte erheblich sein. Im Idealfall müßte ein Index mit konstantem Nutzwert errechnet werden, der die Schwankung der Ausgabe mißt, bei der zu den geringsten Kosten das Niveau des Nutzwerts im Hinblick auf die Preisschwankung aufrechterhalten werden kann. Die Errechnung eines solchen Index ist aber schwierig; denn es muß eine Nützlichkeitsfunktion ermittelt werden, die die Daten rationalisiert. Formel ist dieses Problem dank der Theorie der aufgezeigten Präferenzen gelöst. In der Praxis braucht man aber sehr genaue Preis- und Mengenangaben, was heute die Scanner-Daten ermöglichen. Diese Studie präsentiert die Ergebnisse, die man mit solchen Daten für gängige Konsumgüter erhalten hat: insgesamt ist die Wahl der Konsumenten in der Tat rational. Es gibt nicht eine, sondern eine ganze Palette von Indizes mit konstantem Nutzwert, deren Extremwerte zuweilen mit den Laspeyres- und Paasche-Indizes übereinstimmen; diese Palette umfaßt fast immer den Fisher-Index.
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