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ZusammenfassungEin typisches Kennzeichen der jüngeren Lebensstilforschung in Deutschland ist ihr beträchtlicher Mangel an Vergleichbarkeit der in den verschiedenen Studien erarbeiteten empirischen Konstrukte bzw. deskriptiven Typologien von Stilen oder Milieus. Er wiegt um so schwerer, als die vorliegenden Unvergleichbarkeiten meist kumulativ auf drei Ebenen erzeugt wurden: als Abweichungen in den theoretischen Konzepten (Lebensstil-Dimensionierung), in der Operationalisierung (Deskriptorenwahl) sowie in den Analyse- bzw. Partitionierungsprozeduren (Gruppentrennung). Die meisten empirischen Lebensstilstudien befinden sich daher weitgehend im Zustand wechselseitig blockierter Anschluß- und Akkumulationsfähigkeit. Zwar lassen sich, unter Beschränkung auf eine noch recht grob anmutende empirische Klassifikation von 7 Lebensstilgruppierungen, „ganz bemerkenswerte Übereinstimmungen“ zwischen den Befunden aus vier Studien (Giegler 1994: 269) feststellen, doch wurden die Gründe dafür theoretisch und methodologisch bisher nicht hinreichend explizit gemacht.
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