No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
Kosteneinsparungen, Konkurrenzdruck und der Zwang, möglichst aktuell und exklusiv über die neuesten Ereignisse und Entwicklungen zu berichten, machen es Redaktionen nicht immer leicht, journalistische Qualitätsstandards einzuhalten.Dieser Entwicklung entgegenzuwirken, obliegt auch dem Publikum, das durch eine Bevorzugung von Nachrichten hoher Qualität deren Nachfrage steigern kann.Allerdings ist unklar, ob Leser die gleichen Qualitätsansprüche haben, die auch aus wissenschaftlich-normativer Sicht an Nachrichtenbeiträge gestellt werden, und ob sie zu ähnlichen Qualitätsurteilen kommen.Dieser Frage geht die Studie mit Hilfe eines Mehrmethodendesigns nach.Zunächst wurden bei einer Inhaltsanalyse Artikel guter und schlechter Qualität identifiziert.In einem zweiten Schritt bewerteten Nutzer diese Beiträge im Rahmen eines Online-Experiments.Untersucht wurde, inwieweit die Bewertungen in Abhängigkeit verschiedener Beitragseigenschaften (Qualität und Themenbereich) sowie verschiedener Rezipientenmerkmale (Bildung, Mediennutzung, Themeninteresse) voneinander abwichen.Die Ergebnisse zeigen, dass Mediennutzer Qualitätsunterschiede durchaus erkennen können.Außerdem erwiesen sich der Themenbereich und das themenspezifische Interesse als wichtige Einflussfaktoren auf die Bewertung der präsentierten Nachrichtenartikel.
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 32 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.